SMA setzte von Januar bis Juni 2014 rund 341 Millionen Euro um, das sind über 120 Millionen Euro weniger als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis (Ebit) des Solarunternehmens aus dem hessischen Niestetal bewegt sich weiter im negativen Bereich und liegt nun bei minus 62,4 Millionen Euro. Schon im ersten Halbjahr 2013 war das Ebit negativ und betrug minus 23,3 Millionen Euro.

Die Nettoliquidität schrumpft von rund 308 Millionen Euro am Ende des Vorjahres auf jetzt rund 245 Millionen Euro. Auch die Eigenkapitalquote verändert sich um zwei Prozent von 57,5 auf aktuell 55,5 Prozent.

Bereits Ende Juli passte der SMA-Vorstand die Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr an. Demnach solle der Umsatz zwischen 850 und 950 Millionen Euro liegen (2013: 930 Millionen Euro). Im besten Fall erwarte der Vorstand zudem auch ein ausgeglichenes Ebit. Sollte nur das schlechtere Umsatzergebnis von 850 Millionen Euro erzielt werden, so werde der Verlust circa 45 Millionen Euro betragen.

Hauptursachen für den Umsatzrückgang seien der Nachfrageeinbruch in Europa sowie der hohe Preisdruck, so der Konzern. Aber: „In den kommenden Monaten rechnen wir mit einer deutlich stärkeren Nachfrage, insbesondere im internationalen Projektgeschäft“, sagte Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

Nicht in der angepassten Ergebnisprognose enthalten sind Sonderbelastungen aus dem angekündigten Abbau von 600 Mitarbeitern – das sind mehr als zehn Prozent der SMA-Beschäftigten weltweit.

(SMA)