Unternehmen
12.02.2015

Bilfinger leidet unter Energiewende und Ölpreisrückgang

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Der Baudienstleister rechnet mit Umsatzrückgang für das laufende Jahr; jetzt will Bilfinger seine Offshore-Sparte verkaufen.

 

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Für das laufende Jahr hofft der Mannheimer Baudienstleister auf einen leichten Anstieg beim bereinigten operativen Gewinn (Ebita), meldet die Nachrichtenagentur Reuters. 2014 war das Ebita des Konzerns um gut ein Drittel auf 270 Millionen Euro eingebrochen.

Der Umsatz werde Bilfinger zufolge 2015 jedoch schrumpfen: von 7,7 auf 7,5 Milliarden Euro, hieß es am Donnerstag.

Als Gründe nannte der Vorstand die Zurückhaltung der Kunden bei neuen Aufträgen, was Bilfinger auf die Energiewende sowie den sinkenden Ölpreis zurückführt.

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Während für das Bau- und Immobiliengeschäft Zuwächse erwartet werden, rechne der Konzern bei den Sparten Industrie und Energie mit weiter deutlich sinkendem Umsatz.

Jetzt kündigte Bilfinger an, das Geschäft mit Offshore-Windkraftanlagen im Meer zu verkaufen. Die Konzernerwartungen für das Jahr 2015 lagen in diesem Bereich bei 140 Millionen Euro.

Daniel Zugehör
Keywords:
Bilfinger | Offshore | Baukonzern | Dienstleistungen
Ressorts:
Markets

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