Quartalszahlen
05.11.2013

BMW profitiert von Märkten in Asien und den USA

BMW Group

Der Münchner Autobauer BMW konnte auch im dritten Quartal 2013 den weltweiten Absatz seiner Fahrzeuge steigern und mit fast einer halben Million Fahrzeugen einen neuen Rekordwert erzielen. Die Wachstumsmärkte sind jedoch in Asien und Amerika – Europa stagniert.

Der Automobilkonzern BMW lag im dritten Quartal mit einem Umsatz von 18,75 Milliarden Euro knapp um 0,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Ergebnis vor Steuern und Abgaben (EBIT) ging sogar um 3,7 Prozent auf 1,93 Milliarden Euro, in den ersten neun Monaten 2013 sogar um 5,3 Prozent auf 6 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Als Grund nennt das Unternehmen unter anderem gestiegene Personalkosten.

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BMW-Chef Norbert Reithofer ist trotzdem zufrieden: „Unsere Geschäftszahlen haben sich im dritten Quartal trotz hoher Aufwendungen für Zukunftstechnologien und eines herausfordernden Marktumfelds in Europa positiv entwickelt“.

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Rekordabsätze 

Weltweit konnte der Münchner Konzern im Zeitraum von Juli und September mit 481.657 verkauften Modellen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce eine neue Bestmarke aufstellen, über zehn Prozent mehr als im dritten Quartal 2012. Auch in den ersten neun Monaten stieg der Absatz deutlich um 7,5 Prozent auf den neuen Höchstwert von 1.436.178 Autos. Im Premiumsegment verteidigt BMW in den ersten neun Monaten weltweit seine Spitzenposition. Auch das neue Elektroauto i3 verspricht ein Erfolg zu werden. Zwischen 8.000 und 9.000 Bestellungen gäbe es bereits, dazu seien 100.000 Probefahrten angefragt, wie ein Sprecher auf Anfrage informiert. Verkaufsstart des neuen i3 ist Mitte November.

Bisher erzielt BMW Zuwächse bei den Absätzen vor allem in der Ferne. Auf dem schwachen europäischen Markt stagnierte im dritten Quartal der Absatz bei rund 200.000 verkauften Fahrzeugen. Das EBIT sank dort um sechs Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. In Asien stiegen die Verkaufszahlen dagegen erneut deutlich, um rund ein Viertel auf 150.000 Fahrzeuge. Auf dem amerikanischen Markt lieferten die Münchner von Juli bis September 112.000 Fahrzeuge aus, also auch dort ein Anstieg um rund 16 Prozent. 

Prognose bleibt

„Wir streben im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ein Absatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen an“, erklärte Vorstandsvorsitzender Reithofer. Trotzdem dürfte sich das Konzernergebnis vor Steuern wegen hoher Investitionen in neue Modelle und in das Produktionsnetzwerk in der Größenordnung des vergangenen Jahres liegen. Im Segment Automobile geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2013 unverändert von einer EBIT-Marge zwischen acht bis zehn Prozent aus.  

 

 

Redaktion
Keywords:
Norbert Reithofer | BMW | Quartalszahlen | E-Mobilität
Ressorts:
Markets

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