E-Mobilität
23.01.2013

BMW setzt auf Brennstoffzelle von Toyota

Der Münchner Autobauer will für seine Brennstoffzellenfahrzeuge die Technik von Konkurrent Toyota nutzen. Eine Vereinbarung soll laut Berichten japanischer Medien diese Woche unterzeichnet werden.

Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei“ berichtet, wollen BMW und Toyota ihre Zusammenarbeit vertiefen. Beide Autobauer kooperieren bereits bei Dieselmotoren und bei der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge. Nun will BMW offenbar die von Toyota entwickelten Brennstoffzellen in seine Fahrzeuge einbauen. Einen Protoyp will der Münchner Autobauer bis 2015 vorstellen, Serienfahrzeuge könnte es nach 2020 geben.

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Bisher hatte BMW keine eigenen Brennstoffzellen entwickelt, sondern lediglich Autos, die Wasserstoff direkt verbrennen. Die Technik erwies sich allerdings als anfällig und wurde nicht weiter verfolgt. 

Toyoto hat die Kooperation bisher noch nicht offiziell bestätigt. Für Donnerstag ist aber eine Pressekonferenz angekündigt. Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer hält den Deal für sinnvoll. Beide Seiten könnten profitieren, BMW von der Brennstoffzelle, Toyota von der Karbon-Technologie. Hier verfüge BMW über seine Beteiligung an SGL-Carbon über eine große Expertise.

BMW wird in diesem Jahr als erster deutscher Hersteller elektrische Serienfahrzeuge auf den Markt bringen. Der Marktstart des Kleinwagens i-3 ist für den Herbst vorgesehen.

 

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
BMW | Toyota | Brennstoffzelle | E-Mobilität | Wasserstoff
Ressorts:
Technology | Markets

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