Mobilität
25.09.2012

BMW und Peugeot trennen sich

Foto: BMWI

Nach gerade einmal 18 Monaten beenden die Autobauer Peugeot und BMW ihre Allianz für Hybridautos. Die Franzosen wollen in Zukunft lieber mit dem Autoriesen GM zusammenarbeiten.

BMW und PSA Peugeot Citroen hatten im letzten Jahr verkündet, 100 Millionen Euro in ein gemeinsames Joint-Venture für Hybridtechnologie investieren zu wollen. Beim Thema Diesel-Hybrid gilt Peugeot weltweit als führend. In einem gemeinsamen Werk im Osten Frankreichs wollten beide Unternehmen ab dem Jahr 2015 E-Motoren, Generatoren und Ladegeräte herstellen.

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Der Bruch hängt mit der erst in diesem Jahr geschlossen Allianz von Peugeot und GM zusammen. Der US-Konzern hatte vor wenigen Monaten rund sieben Prozent der Peugeot-Anteil übernommen. In München kam dieser Schritt nicht gut an. BMW hatte bereits im Juni angekündigt, die Kooperation mit den Franzosen unter den neuen Umständen zu prüfen.

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Den Schlussstrich zog nun PSA Peugeot Citroen: „Wir haben uns entschieden, angesichts der Unterschiede bei unseren Fahrzeugen und unserem Ansatz getrennte Wege zu gehen und es wird kein gemeinsames Produktionszentrum geben“, sagte Guillame Faury, Leiter für Forschung und Entwicklung.

Hybrid-Antrieben wird für die kommenden Jahre ein großes Potenzial bescheinigt. Ein Grund sind die schärfer werdenden Emissionsvorgaben in Europa aber auch in den USA. Allein bei den E-Motoren gehen Experten in den nächsten Jahren von einem Marktvolumen von fast 20 Milliarden Euro aus.

Karsten Wiedemann
Keywords:
BMW | Peugeot | Hybrid
Ressorts:
Markets

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