Automobil
10.12.2012

BMW verkauft mehr, Opel schließt Bochumer Werk

Der Autobauer BMW hat im November soviel Autos verkauft wie noch nie. Im Vergleich zum Vorjahr steigt der Absatz um 23 Prozent. Zahlen, über die sich Konkurrent Opel freuen würde.

Im November 2012 fuhren weltweit 171.000 Autos der Marke BMW aus den weltweiten Schauräumen. Damit haben die Münchner nach elf Monaten mit mehr als 1,6 Millionen Fahrzeugen schon fast so viele Autos verkauft wie im gesamten Jahr 2011. Das selbstgesteckte Ziel, einen neuen Verkaufsrekord aufzustellen, rückt damit in greifbare Nähe. Ein Verkaufschlager bleibt der BMW 3er mit über 40.000 verkauften Exemplaren im Monat November.

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Bei Konkurrent Opel hat die Absatzkrise dagegen dramtische Konsequenzen. Der Konzern teilte am Montag mit, dass die Automobilproduktion im Werk Bochum ab dem Jahr 2016 gestoppt wird. Bis zu 3.000 Arbeitsplätze fallen weg. Lediglich ein Logistikzentrum soll in Bochum erhalten und ausgebaut werden.

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Während BMW vor allem auf den wichtigen Märkten USA und China mehr Autos verkauft, ist Opel an den schwächelnden europäischen Markt gebunden. Das Unternehmen darf seine Fahrzeuge nach einer Devise des Eigentümers General Motors nicht außerhalb Europa anbieten um den anderen Marken von GM keine Konkurrenz zu machen.

Karsten Wiedemann
Keywords:
BMW | Opel | Bochum
Ressorts:
Markets

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