Internationale Presseschau
19.03.2013

Brasilien schreckt ausländische Turbinenbauer

depositphotos, Dimitri Litvinenko

Auf dem Wachstumsmarkt Brasilien machen neue Local-Content-Regelungen der Windindustrie zu schaffen, schreibt Renewable Energy World. Turbinenhersteller wie Suzlon aus Indien warnen vor einem Rückzug aus dem Land.

Nach den neuen Regeln der brasilianischen Regierung müssen Turbinenhersteller die Hauptkomponenten ihrer Anlagen entweder in Brasilien kaufen oder dort produzieren. Nur dann erhalten die Windpark-Projektierer günstige Kredite der brasilianischen Staatsbank BNDES. 

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„Unter den strengeren Regeln könnten die Preise für Turbinen um 20 Prozent steigen, denn die Hersteller werden gezwungen, lokale Komponenten statt günstigere Importe zu verwenden“, warnt Renato Volponi vom spanischen Windpark-Projektierer EDP Renovaveis. 

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Um in ihrer Heimat zu produzieren, müssten laut Berechnungen von Bloomberg New Energy Finance brasilianische Windturbinenhersteller mehr als 75 Millionen Euro in neue Fabriken investieren. Turbinenbauer wie der indische Suzlon-Konzern warnen bereits davor, dass sich wegen der sinkenden Margen über die Hälfte der Anbieter aus dem brasilianischen Markt zurückziehen könnten, schreibt Renewable Energy World.  

Die Regierung in der Haupstadt Brasília verkündete die neuen Regeln Ende vergangenen Jahres. Brasilien ist bei der Windenergie der fünftgrößte Markt weltweit. 

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Redaktion
Keywords:
Windenergie | Brasilien
Ressorts:
Governance | Markets

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