Großbritannien
24.03.2016

Britische Energieministerin: Brexit lässt Energiekosten explodieren

foto: wikipedia
Amber Rudd.

Mit dem Ausstieg Großbritanniens aus der EU könnten die Energiekosten jährlich um eine halbe Milliarde britische Pfund steigen, warnt Rudd.

 

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Die britische Energieministerin Amber Rudd warnt mit Blick auf einen möglichen Ausstieg des Landes aus der EU vor steigenden Stromkosten in ihrem Land. Die EU helfe, die Kosten auf einem niedrigen Niveau zu halten, zitiert der Londoner Guardian vorab aus einer Rede der Ministerin, die sie am heutigen Donnerstag vor Arbeitern einer Pipeline in der Grafschaft Kent im Südosten Englands halten will. 

Demnach könne der Brexit die Verbraucher mehr als 630 Millionen Euro (500 Millionen britische Pfund) pro Jahr kosten. Das habe eine Studie des nationalen Netzbetreibers ergeben, heißt es laut Guardian im Redemanuskript der Ministerin. 

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Außerdem verstärke die EU die Verhandlungsposition Großbritanniens auf dem Gasmarkt gegenüber Russlands Präsident Wladimir Putin.

EU-Gegner bezeichneten die Argumentation der Ministerin als „absurd“.

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Redaktion
Keywords:
Amber Rudd | Großbritannien | Energieministerin | Brexit | EU | Stromkosten | Russland | Gasmarkt
Ressorts:
Governance

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