Internationale Presseschau
04.11.2013

Britischer Offshore-Windpark vor dem Aus

Centrica
Die Lynn and Inner Dowsing Windfarm hat Centrica bereits gebaut

In Großbritannien steht laut Medienberichten ein 580-Megawatt-Offshore-Windpark vor dem Aus. Dem britischen Versorger Centrica reicht demnach die erwartete staatliche Förderung für das Projekt nicht aus.

Der britische Energieriese Centrica wird voraussichtlich sein 2,4 Milliarden Euro teures Offshore-Windprojekt vor der Küste Norfolk fallenlassen. Das berichtete am Wochenende die Nachrichtenagentur Reuters. Die Race Bank Windfarm wird demnach nicht gebaut, sofern die Regierung die geplante staatliche Förderung nicht deutlich anhebt. 

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Die britische Regierung fördert Projekte wie diese unter anderem über Ökosteuern auf den Strompreis. Die sechs großen britischen Versorger, darunter auch Centrica, machen diese Steuern für steigende Energiepreise verantwortlich, schreibt Reuters. Centricas British Gas hatte im vergangenen Monat seine Strom- und Gaspreise um fast zehn Prozent angehoben. 

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Die britische Regierung möchte die endgültige Förderhöhe für Offshore-Windparks nicht vor Dezember bekannt geben. Centrica erwartet jedoch wohl keine ausreichende staatliche Unterstützung mehr, um das Stromprojekt vor der britischen Küste weiter zu verfolgen. Laut Centrica sollten der Windpark mit 580 Megawatt Leistung 450.000 britische Haushalte mit Strom versorgen. 

 

Redaktion
Keywords:
Internationale Presseschau | Windenergie | Offshore-Windenergie | Energiepolitik | Strompreis
Ressorts:
Markets

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