Scottish and Southern Energy (SEE) erhöht als erster der sechs großen Energieversorger in Großbritannien zum Winter seine Energiepreise – ab Mitte November um 8,2 Prozent. Für den britischen Durchschnittshaushalt sind das laut Londoner Guardian jährliche Zusatzkosten von annähernd 125 Euro (104 Britische Pfund). Laut SSE-Chef Will Morris sind die Erhöhungen unausweichlich, da Großhandelspreise, die Kosten für den Strom- und Gastransport sowie die staatlichen Abgaben gestiegen seien.

Sieben Millionen Verbraucher würden mit der Preiserhöhung nun abgezockt, wirft Labour-Chef Ed Miliband dem Versorger mit Sitz im schottischen Perth vor. Vor einigen Tagen hatte Miliband angekündigt, im Falle eines Wahlsieges im kommenden Jahr die Energiepreise über 20 Monate hinweg „einzufrieren“. 

Die nun angekündigte Preiserhöhung von SSE heizt die Energiepreis-Debatte weiter an – viele gehen davon aus, dass auch die anderen großen Versorger auf der britischen Insel bald nachziehen werden. „Die Erhöhung kommt in einer Zeit, in der viele zu Essensausgaben gehen, um ihre Familien ernähren und die wachsenden Lebenskosten bestreiten zu können“, sagte Gillian Guy, Chef der britischen Hilfsorganisation Citizens Advice. 

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Wachsende Energiepreise belasten britische Haushalte (depositphotos; Jan Wąchała)