Kernenergie
07.07.2014

Bulgarien setzt weiter auf Kernenergie

Um seine Abhängigkeit von Russland zu reduzieren, will das EU-Mitglied zusammen mit dem Kernkraftwerks-Bauer Westinghouse einen neuen 1.100-Megawatt-Reaktor errichten.

 

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Bulgarien verkauft an Westinghouse, einen der weltgrößten Kernkraftwerks-Bauer, 30 Prozent der Anteile an Kosloduj NPP New Build, das beim bulgarischen Kernkraftwerk Kosloduj die Bauvorhaben verantwortet.

Nach Erteilung noch ausstehender Genehmigungen seitens des staatlichen bulgarischen Energiekonzerns BEH, könnte die Zustimmung der Aktionäre laut der Nachrichtenagentur Reuters bereits kommende Woche erteilt werden.

Bulgarien erhofft sich von dem Deal, dass damit der Weg für Verhandlungen zur Finanzierung und zum Bau eines neuen Reaktors von Westinghouse frei werde und so die Kernenergie-Abhängigkeit von Russland reduziert werden könne.

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Der geplante 1.100-Megawatt-Reaktor soll 2024 fertiggestellt werden und könnte voraussichtlich rund fünf Milliarden US-Dollar kosten.

Die Nuklear-Sparte des ursprünglich US-amerikanischen Unternehmens Westinghouse gehört seit 2006 zur japanischen Toshiba-Gruppe.

Redaktion
Keywords:
Bulgarien | Russland | Kernenergie | Kernkraft | Atomkraft | Westinghouse | Toshiba | Kosloduj
Ressorts:
Governance | Markets

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