Die Bundesregierung will die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie mit 161 Millionen Euro fördern. Das Nationale Innovationsprogramm soll ab 2016 um drei Jahre verlängert werden, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Verkehrsministerium, Norbert Barthle (CDU), am Dienstagabend auf einem parlamentarischen Abend des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellenverbandes (DWV). „Die Förderung alternativer Antriebe und Kraftstoffe hat bei uns oberste Priorität“, so Barthle. Die Bundesregierung wolle die Technik in den nächsten Jahren „zur Marktreife bringen.“

DWV-Chef Werner Diwald gehen die Zusagen indes nicht weit genug. Er legte einen Acht-Punkte-Forderungskatalog vor. Unter anderem drängt er die Politik auf eine schnelle Umsetzung der im September verabschiedeten EU-Richtlinie für die Einführung grünen Wasserstoffs in den Mobilitätssektor.

Auf Aberdeens Straßen fahren bereits Wasserstoff-Busse. (foto: flickr/ Prisma Aberdeen)