[bild3] Aus Sicht von Brancheinsidern leidet die Energiewende unter mangelnder Erklärung seitens der Bundesregierung, die sich für über 70 Prozent verbessern muss. Dies zeigt eine Umfrage im ersten Quartal dieses Jahres unter mehr als 200 ausgewählten Kommunikationsexperten, die Professor Ulrich Rosar vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Universität Düsseldorf leitete.

Auch die Kommunikation der beteiligten Ministerien ist für 63,8 Prozent noch nicht abgestimmt genug. Rund die Hälfte der Befragten erwartet von Berlin weniger Aktionismus, 39 Prozent wünschen sich eine mehr auf den Dialog ausgerichtete Kommunikation. Beinahe ein Drittel ist der Meinung, dass die Bundesregierung dem Thema Energiewende zu wenig Aufmerksamkeit schenkt.

 

[bild2] Die Qualität der Kommunikation bewerten 53,5 Prozent der Befragten als „gering“ oder „sehr gering“. Nur für weniger als ein Prozent (0,6) wurde die Energiewende mit sehr hoher Qualität kommuniziert – ein Weckruf. Immerhin stufen 18,2 Prozent die Kommunikation als hochqualitativ ein.

 

[bild1] Mehr als die Hälfte der Befragten steht einem Erfolg der Energiewende jedoch nach wie vor positiv gegenüber (56,7 Prozent). 24,1 Prozent sind unentschieden, was den Erfolg der Energiewende betrifft, 19,2 Prozent glauben offenbar nicht daran.

 

Die Umfrage wurde von der Kölner Agentur K1 initiiert, in Kooperation mit der Fachgruppe Energie beim Bundesverband deutscher Pressesprecher und BIZZ energy today.

 

(Mehrfachnennung möglich)