Atomenergie
17.12.2014

Bundesregierung will Milliardenfonds für Rückbau von Kernkraftwerken

foto: depositphotos

Die Stromkonzerne sollen 17 Milliarden Euro in einen Fonds einzahlen.

Zum Rückbau der deutschen Kernkraftwerke will die Bundesregierung einen Milliardenfonds einrichten, zitiert die Süddeutsche Zeitung aus einem internen Papier des Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministeriums. Demnach solle das Geld die „langfristigen Verpflichtungen der Entsorgung“ abdecken.

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Die vier großen Versorger Eon, Vattenfall, RWE und EnBW haben bereits rund 36 Milliarden Euro bilanzielle Rückstellungen für den Rückbau gebildet.
Jedoch mehren sich die Zweifel, ob das Geld tatsächlich zur Verfügung steht.
Die Bundesregierung will, dass die Konzerne Teile ihres Vermögens in den Abbau-Fonds einzahlen, um die Mittel vor möglichen Unternehmens-Insolvenzen zu sichern. 

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Passend dazu lautete die Frage des Monats im Oktober von BIZZ energy today „Sollte der Staat die Endlagerung übernehmen?". 
Geantwortet haben Bärbel Höhn (Grüne), Nina Scheer (SPD),  Joachim Pfeiffer (CDU/CSU),  Gregor Gysi (Linke) und Noch-Dena-Chef Stephan Kohler.

Foto: deposit

Jana Kugoth
Keywords:
Kerneneregie | Fonds | Bundesregierung | Rückbau
Ressorts:
Governance

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