Die Förderung von Flüssiggas und Öl aus tiefen Gesteinsschichten soll im Bundesstaat New York verboten werden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Mit dem Verbot sollen gesundheitliche Risiken vermieden werden.

New Yorks Umwelt-Kommissar Jospeh Martens sagte am Mittwoch: Der Beschluss zum Fracking-Verbot werde Anfang 2015 verabschiedet. Die Entscheidung war lange erwartet worden; seit 2008 galt ein Moratorium.

Fracking stößt in der amerikanischen Bevölkerung zunehmend auf Widerstand. Im November votierten knapp 60 Prozent der Wähler in der texanischen Kleinstadt Denton gegen die Bohrung nach Öl- und Gas.

Die USA hatte zuletzt große Mengen an Öl- und Gasressourcen mittels Fracking gehoben. Das führte zu einem regelrechten Angebots-Boom auf dem Weltmarkt. In Folge fiel der Ölpreis weltweit auf ein historisches Tief. 

Derweil verkündete US-Präsident Obama am Dienstag in einer Videoansprache ein Verbot der konventionellen Gas- und Öl-Förderung in der Bristol Bay in Alaska. Damit solle die Fischereiwirtschaft und der Tourismus geschützt werden, sagte er. 

 
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