Das Versprechen des Premierministers James Cameron, die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien zu senken, würde die Strompreise weiter erhöhen, schreibt der Ausschuss für Energie und Klimawandel. Durch eine politische Kehrtwende seien die nötigen Investitionen in Höhe von 110 Milliarden Britische Pfund in Erzeugung und Netze gefährdet. 

Dem Ausschuss sitzt der Liberale Sir Robert Smith vor, der wegen der hitzigen Strompreisdebatte Einschnitte in der Förderung etwa der Windenergie befürchtet. „Ein Rückzug aus den rechtlich bindenden Verträgen wird die politische Glaubwürdigkeit schädigen, das Vertrauen der Investoren schwächen und könnte die Kapitalkosten für Investitionen in neue Energien erhöhen – und folglich auch die Stromrechnungen“, schreibt Smith.

Auch sei in Wohnhäusern die Förderung von Energieeffizienz zwar wichtig, um vor allem die ärmeren Haushalte vor steigenden Energiekosten zu schützen. Die Kosten dafür jedoch auf die Stromrechnung umzulegen, „trifft die am stärksten, die die Rechnung am wenigsten bezahlen können“, sagt Smith und fordert stattdessen eine Finanzierung über allgemeine Steuern.

Beobachter erwarten, dass der britische Schatzkanzlers George Osborne in seiner Herbstansprache am 5. Dezember Veränderungen bei den Sozial- und Ökosteuern bekannt gibt. 

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