Großbritannien
01.02.2016

Cameron muss sich für CCS-Stopp verantworten

foto_ flickr/Jonathan Brennan
Die Kühltürme des Drax Kohlekraftwerks im nordenglischen Selby. Drax hat die Installation seiner CCS-Technologie aufgegeben, nachdem die Regierung die Subventionen gestrichen hatte.

Der nationale Rechnungshof will die Entscheidung des britischen Premiers zum Stopp von Projekten zur Speicherung von Kohlenstoffdioxid prüfen.

 

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Das unabhängige National Audit Office (NAO) in London könnte der Regierung des britischen Premierministers David Cameron Ärger bereiten. Sie will die Folgen des Stopps zur Förderung der CCS-Technologie, also der Abscheidung und Speicherung von klimaschädlichen Kohlenstoffdioxid, genau unter die Lupe zu nehmen. Die NAO wirft dem britischen Energie- und Klimaschutzministerium vor, damit Steuergelder in Höhe von 60 Millionen Pfund zu verschwenden, zitiert der Londoner Guardian aus einem ihm vorliegenden Brief.

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David Cameron hatte im November der ursprünglich versprochenen Förderung von einer Milliarde Pfund für die Entwicklung von CCS-Projekten eine Absage erteilt.

Lisa Nandy, Energie- und Klimaexpertin der oppositionellen Labourpartei, hatte die Prüfung beauftragt. Mit der plötzlichen Entscheidung des Finanzministers George Osborne, die Finanzierung der vielversprechenden Technologie nach zehn Jahren aufzugeben, sei nicht nur das Vertrauen der Investoren erschüttert, sagte Nandy. Das bedeute auch, „dass Millionen Pfund an Steuergeldern einfach verschwendet wurden.“

 

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Redaktion
Keywords:
NAO | Großbritannien | CCS | Lisa Nandy | David Cameron
Ressorts:
Finance | Governance | Technology

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