Für 40 Millionen englische Pfund sicherte sich der Centrica-Konzern 25 Prozent der Rechte an einer Schieferformation im Norden Englands. Die Schürfrechte gehörten bis dato dem Fracking-Spezialist Cuadrilla Resources und dem australischen Investor A. J. Lucas. Der Deal könnte eine Zeitenwende auf der Insel bedeuten, schreibt der Londoner Guardian. Denn mit Centrica hat erstmals ein Big Player seine Schiefergasambitionen angemeldet. 

Der größte britische Energieversorger will nun laut Reuters nochmal 120 Millionen Pfund für  weitere Förderrechte, Erkundungen und Testbohrungen ausgeben. „Das ist ein großer Schritt“, kommentierte Richard Sarsfield-Hall, Analyst der internationalen Energiebratung Pöyry. London lockt Investoren in den Schiefergassektor bereits mit Steueranreizen. „Schiefergas hat Potenzial“, betonte der britische Energieminister Edward Davey erst kürzlich gegenüber BIZZ energy today (das komplette Interview). 

Für Centrica und dessen Tochter British Gas ist es die erste Investition in die Schiefergasförderung auf der Insel. Die Branche sucht nach Alternativen zum Erdgas aus der Nordsee. Zuletzt hatte Centrica mit Sitz in Windsor deswegen auch Lieferverträge für Flüssiggasimporte aus den USA ausgehandelt.

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(depositphotos; Nightman1965 )