Solarenergie
26.03.2013

Centrosolar tief in den roten Zahlen

Die Münchner Centrosolar-Gruppe hat im Jahr 2012 einen Verlust nach Steuern von knapp 90 Millionen Euro eingefahren und sein Eigenkapital fast komplett verbrannt. Der Umsatz brach um mehr als 20 Prozent ein. Das Unternehmen muss sich nun restrukturieren.

Centrosolar machte den Preisverfall bei der Photovoltaik (PV) für das Ergebnis verantwortlich. Obwohl das Unternehmen 2012 mehr PV-Module verkauft habe als 2011, sei das Ergebnis schlechter ausgefallen. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichtes wurde verschoben.

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Der Verlust sowie Abwertungen auf Forderungen und Beteiligungen haben das Eigenkapital von Centrosolar deutlich schmelzen lassen. Es beträgt nur noch 3,1 Millionen Euro im Vergleich zu 60 Millionen im Jahr 2011. Das Unternehmen gab daher eine Verlustanzeige gemäß Aktienrecht heraus. Centrosolar ist nun verpflichtet, eine Hauptversammlung einzuberufen und das Ergebnis zu erläutern.

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Im Zuge der Restrukturierung will sich das Münchner Unternehmen vom Geschäftsbereich Solarglas trennen. Auch hier habe der hohe Wettbewerbsdruck zu sinkenden Preisen geführt. Der Umsatz der Sparte lag zuletzt bei knapp 40 Millionen Euro. Der Umsatz der übrigen Konzernteile lag bei 188 Millionen Euro, rund ein Fünftel weniger als 2011.

 

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Centrosolar | Solarenergie
Ressorts:
Finance

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