Solarmarkt
14.06.2013

Centrotherm verliert Projekt in Algerien

Der angeschlagene Solarmaschinenbauer Centrotherm muss eine weitere Schlappe hinnehmen: Algerische Auftraggeber haben den Bau einer geplanten Solarfabrik storniert.

Ceeg, eine Tochter des algerischen Staatskonzerns Sonelgaz, hat den Vertrag mit dem Konsortium aus Centrotherm Photovoltaics und Kinetics Germany über den Bau einer Solarmodulfabrik in Algerien gekündigt. Das ursprüngliche Projektvolumen betrug laut Centrotherm rund 290 Millionen Euro. Das deutsche Konsortium prüfe nun die Wirksamkeit der Kündigung. Ursprünglich sollten im Jahr 2014 die ersten Module in der Fabrik 30 Kilometer östlich von Algier vom Band laufen.

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Der Solaranlagenbauer Centrotherm aus Blaubeuren war im vergangenen Jahr in eine Schieflage geraten. Das Unternehmen beantragte deshalb die Insolvenz in Eigenverwaltung. „Auch eine rechtmäßige Kündigung hätte keine negativen Auswirkungen auf den geplanten Cash-Flow der Centrotherm“, teilte das Unternehmen mit. Etwaige Schadensersatzansprüche gegen die Gesellschaft seien durch den Insolvenzplan erfasst.

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nhp
Keywords:
Centrotherm | Photovoltaik | Solaranlagen
Ressorts:
Markets

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