Internationale Presseschau
10.05.2013

Chevron bohrt nach rumänischem Schiefergas

Der US-Gasriese Chevron will in Rumänien mit Probebohrungen für eine künftige Schiefergasförderung beginnen. Nach anfänglicher Skepsis, unterstützt Bukarest inzwischen Fracking.

„Die Phase der Erkundung wir sich über mehrere Jahre hinziehen“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters eine Chevron-Sprecherin. Die Ergebnisse würden dann bestimmen, wann eine potenzielle Förderung losgehen könnte. 

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Laut der US-Behörde EIA schlummern im Südosten Europas (Rumänien, Bulgarien und Ungarn) riesige Schiefergasvorkommen. Auf 538 Milliarden Kubikmeter Gas beläuft sich die Schätzung – mit dieser Menge würde Deutschland über fünf Jahre auskommen. Rumäniens Gasbedarf wäre sogar fast 40 Jahre gedeckt. 

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Chevron hat sich in der rumänische Provinz Vaslui an der Schwarzmeerküste in drei Gebieten Erkundungsrechte gesichert. Inzwischen kann der US-Konzern laut Reuters auf die Unterstützung der linksgerichteten Regierung um Staatschef Victor Ponta rechnen. Die Koalition in Bukarest lehnte die Schiefergasförderung wegen des dabei eingesetzten Hydraulic Fracturing nach dem Wahlsieg 2012 zunächst ab. Trotz Widerstände im eigenen Land möchte die Regierung nun mithilfe des Frackings die Abhängigkeit  zum Beispiel von russischen Gasimporten senken.  

Den ganzen Artikel finden Sie in unserer Internationalen Presseschau.

 

Redaktion
Keywords:
Chevron | Schiefergas | shale gas | Rumänien
Ressorts:
Governance | Markets

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