China will zwischen 2015 und 2020 rund 278 Milliarden Euro in den Ausbau der Stromnetze stecken, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Regierungskreise.

Seitdem die Nachfrage nach Energie wächst, investiert China in den Trassen-Ausbau. Damit soll die kohlelastige und unter Smog leidende Ostküste des Landes entlastet werden. Für den ressourcenreichen Westen würden zudem neue Märkte geschaffen. In den vergangenen Jahren wurden bereits Hochspannungsleitungen zwischen Ost und West verlegt, die den Strom aus Wärme- und Wasserkraftwerken vom Westen aus in den Osten transportieren.

Nach Angaben eines Berichts auf der Webseite der National Energy Administration will Staatspräsident Xi Jinping die Hochspannungsnetze bis 2020 auf 1,01 Millionen Kilometer verlängern und damit das Niveau von 2014 verdoppeln. 

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Die Stadt Shenyang im Nordosten Chinas. (foto: CC, flickr, NASA Johnson)