Die Einkaufstour chinesischer Firmen auf dem weltweiten Öl- und Gasmarkt verliert deutlich an Tempo. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters investierten Chinas Energiekonzerne 2014 nur vier Milliarden Euro (4,4 Milliarden US-Dollar) in ausländische Öl- und Gasprojekte.
In den Jahren zuvor lagen die Investitionen deutlich im zweistelligen Milliardenbereich.

„Die Ära der schnellen, manchmal blinden Expansionen ist vorbei“, kommentiert der Ökonom Luo Zuoxian vom Energieriesen Sinopec. Lou schließt große Übernahmen für die kommenden drei bis fünf Jahre praktisch aus. 

Pekings Anti-Korruptionsoffensive hat die Geschäfte ebenfalls erschwert und zum Austausch der Führungsriegen in den größten Energiekonzernen geführt.
Im Mai diesen Jahres wurde der Chefposten bei China National Petroleum, Sinopec und CNOOC neu besetzt. 

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(foto: deposit)