Solarbranche
30.09.2013

China senkt Steuerlast für Yingli und Co.

depositphotos.com/Fabio Berti
Subventionen für Chinas Solarbranche

Die Regierung in Peking will seiner hoch verschuldeten Solarbranche die Hälfte der Mehrwertsteuern erstatten. Rund zwölf Milliarden Euro Schulden haben große Konzerne wie Yingli, Trina oder Suntech insgesamt bereits angehäuft.

Das Finanzministerium in Peking teilte am Wochenende mit, Hersteller von Solaranlagen bekämen umgehend die Hälfte der Mehrwertsteuern erstattet, wie die Nachrichtenagentur Reuters mitteilt. Nach dem Streit mit der Europäischen Union um Dumping-Preise und unerlaubten Staatsbeihilfen für chinesische Solarmodule will China damit seiner Solarbranche nun weitere Steuererleichterungen einräumen.

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Chinas Solarfirmen leiden aufgrund schwacher Nachfrage an massiven Überkapazitäten und hohen Verschuldungen. Die zehn führenden Unternehmen der Branche, darunter Trina Solar, Yingli und Suntech, hätten sich insgesamt mit rund zwölf Milliarden Euro verschuldet, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Peking möchte seine Solarindustrie konsolidieren und hatte dafür erst jüngst ein Verbot für den Bau neuer Modulfabriken verhängt.

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China ist der weltweit führende Produzent von Solarmodulen. In diesem Sommer wurde der Streit zwischen Europäischer Union und China mit der Einführung eines Mindestpreises von 56 Eurocent pro Watt für die Importe chinesischer Module nach Europa beigelegt.

Daniel Zugehör
Keywords:
China | Solarbranche | Anti-Dumping | Europäische Union
Ressorts:
Governance | Markets

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