Elektromobilität
09.07.2014

China und Deutschland vertiefen E-Auto-Kooperation

Bundeskanzlerin Merkel vertiefte in Peking die deutsch-chinesische Kooperation bei der Ladeinfrastruktur für E-Autos. Zu ihrer Delegation gehörte auch Acatech-Präsident Henning Kagermann. Der frühere SAP-Chef setzt darauf, dass China den weltweiten Durchbruch der Elektromobilität forciert.

 

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Bundeskanzlerin Angela Merkel legte bei ihrer China-Reise einen Schwerpunkt auf die Entwicklung der Elektromobilität und will ein deutsch-chinesisches Kooperationsprojekt zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vertiefen: „Jetzt müssen wir einmal schauen, wie wir gemeinsam Standards entwickeln.“

Im Oktober finden in Deutschland die dritten chinesisch-deutschen Regierungskonsultationen statt. Dort werde das Thema Elektromobilität“ dann auch eine Rolle spielen, so Merkel weiter.

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China sei ein wichtiger Markt, der den weltweiten Durchbruch der Elektromobilität forcieren könne, sagte der Vorsitzende der Nationalen Plattform Elektromobilität Henning Kagermann, der Merkels Delegation angehörte.

Insbesondere bei der Einigung auf einen globalen Stecker-Standard sollte die Kooperation gestärkt werden, sagte Acatech-Präsident Kagermann.

Während Merkels China-Reise sind Wirtschaftsabkommen in Milliardenhöhe unterzeichnet worden, so will Volkswagen dort zwei neue Werke bauen und der europäische Flugzeughersteller EADS wird 100 Helikopter liefern.

Nach vier Tagen im Reich der Mitte, beendete Merkel ihre Reise am Dienstag in Peking.

Daniel Zugehör
Keywords:
China | Merkel | Elektromobilität | Bundeskanzlerin | China-Reise | Ladeinfrastruktur | Henning Kagermann
Ressorts:
Governance | Markets

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