China hat sein Versprechen eingelöst und im Vorfeld zum UN-Klimagipfel in Paris Ende des Jahres seine Pläne zur Reduzierung der Treibhausgase bei der UN vorgelegt. Demnach will die Regierung in Peking bis 2030 die CO2-Emissionen - gemessen an der Wirtschaftsleistung - um 60 bis 65 Prozent zum Vergleichsjahr 2005 reduzieren. 

Um die Ziele bis 2030 zu erreichen, müsse der Staat seine CO2-Emissionen jährlich um 3,6 bis 4,1 Prozent senken, zitiert die chinesische Nachrichtenagentur Xinhuanet Premierminister Li Keqiang. 

China gilt weltweit als größter Treibhausgas-Emittent.

Indes sieht das Greenpeace-Büro in Peking keinen Fortschritt bei den bekanntgegebenen CO2-Zielen. Diese seien „hinter den Erwartungen zurückgeblieben“, die für die Einhaltung des Zwei-Grad Ziels notwendig seien, heißt es in einer Stellungnahme. Die wachsende Kohleindustrie, die 80 Prozent der nationalen CO2-Emissionen ausmache, erfordere ehrgeizigere Maßnahmen. 

 

(foto: deposit)