In den ersten drei Monaten des Jahres hat China mit rund 49 Millionen Tonnen etwa 42 Prozent weniger Kohle eingeführt als noch 2014, berichtet der britische Guardian (Montagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des chinesischen Zollamtes.

Auch der Export bliebe weit hinter den Erwartungen zurück; im März habe die Branche ein Minus von 15 Prozent zu verzeichnen, heißt es weiter.

Das abflauende Interesse nach dem schwarzen Rohstoff sei demnach unter anderem die Folge von Pekings Klimaschutzpolitik. Ein weiterer Grund sei die gesunkene Nachfrage der Industrie als Folge der wirtschalftlichen Entwicklung; Chinas Wirtschaft werde dieses Jahr auf einem so niedrigen Niveau wachsen wie seit 25 Jahren nicht mehr.

In ihrem im März veröffentlichten Jahresbericht erklärte die nationale Entwicklungskommission, der Kohleverbrauch solle zu Gunsten einer besseren Luftqualität landesweit reduziert werden.

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