Internationale Presseschau
03.09.2014

Chinas Shungfeng will weiter wachsen

Der PV-Konzern plant dieses Jahr drei Gigawatt zu installieren. Shungfeng sei mit fünf Banken in Finanzierungsgesprächen.

 

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Die chinesische Shungfeng Photovoltaik International möchte einer der weltgrößten Solarzellen-Hersteller werden und befinde sich mit fünf Banken in Gesprächen zur Finanzierung einer Ausweitung seiner Solar-Installationen, berichtet die Renewable Energy World.

Für dieses Jahr setze sich Shungfengs Vorstandsvorsitzender Zhang Yi als Ziel, drei Gigawatt (GW) zu installieren. Der Konzern erwartet außerdem, Solarzellen mit einer Gesamtkapazität von 2,2 GW sowie Solarmodule mit insgesamt 2,4 GW Kapazität herzustellen.

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Damit würde Shungfeng im Wettbewerb mit JA Solar, Trina Solar und Yingli aufschließen.

Shungfeng will die geplante Ausweitung an Solar-Installationen finanzieren lassen. Mit fünf Banken liefen bereits entsprechende Gespräche, so der Konzern. Namen der Institute nannte Shungfeng-Chef Zhang Yi allerdings nicht. 

Im vergangenen Monat erhielt Shungfeng schon einen Kredit von umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro (20 Milliarden Yuan) von der China Minsheng Bank mit Hauptsitz in Peking.

Von dem Geld könnte auch ein Teil nach Deutschland geflossen sein: Erst vor wenigen Tagen kaufte Shungfeng die insolvente S.A.G. Solarstrom Gruppe aus Freiburg für 65 Millionen Euro.

Lesen Sie jeden Tag exklusiv ausgewählte Beiträge aus der internationalen Presse bei BIZZ energy today.

Daniel Zugehör
Keywords:
Shungfeng | JA Solar | Yingli | Trina Solar | Solarenergie | China | Solarmodule | Solarzellen | S.A.G. Solarstrom
Ressorts:
Finance | Markets

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