Die Aktien der drei Unternehmen legten am Dienstag in New York zwischen acht und zwölf Prozent zu. Die chinesischen Modulhersteller LDK und JA Solar schafften zum Jahresanfang zudem die Rückkehr in die New Yorker Börse NYSE. Beide Unternehmen waren im letzten Jahr aus dem Index geflogen, weil die Aktienwerte die Schwelle von durchschnittlich einem Dollar über eine Spanne von 30 Tagen unterschritten hatten. Diese Schwelle wurde inzwischen wieder überschritten.

Die chinesischen Solarunternehmen profitieren nicht zuletzt vom wachsenden Heimatmarkt. Laut der staatlichen chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission stieg der Zubau an neuen Solarkapazitäten im Jahr 2012 auf sieben Gigawatt und erreichte damit fast das Zubauniveau in Deutschland. Für dieses Jahr rechnet die Behörde mit Neuinstallationen von zehn Gigwatt in China. Auch andere asiatische Märkte wie etwa Japan dürften in diesem Jahr dankt guter Einspeisetarife deutlich wachsen. Die Branche leidet aber weiter unter hohen Kapazitätsüberhängen und dem Wegbrechen des wichtigen europäischen Marktes.

Der Solarkonzern Yingli hat im vierten Quartal 2012 soviele Module verkauft wie noch nie und wird damit die eigene Absatzprognose von 2,2 Gigawatt an verkauften Modulen noch übertreffen. Konzernchef Liansheng Miao, geht davon aus, dass sein Unternehmen in diesem Jahr Branchenprimus Suntech als den weltweit größten Hersteller von PV-Modulen überholen wird.

 

 

(Foto: Suntech)