Voraussichtlich am 20. Februar entscheidet Peking über die entsprechende Klage heimischer Silizium-Produzenten, erklärt Aaron Chew, Analyst des New Yorker Finanzunternehmens Maxim Group. Den Importeuren aus Europa, Südkorea und den USA wird vorgeworfen, ihr Halbleitermaterial in China unter den Produktionskosten zu verkaufen.

Die Klage ist Teil eines eskalierenden Handelsstreites und gilt als Revanche etwa für die im Oktober 2012 verhängten Antidumping-Zölle der USA gegen chinesische Solarprodukte. Jedoch könnten chinesische Strafzölle auf Silizium, das in den Solarzellen Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandelt, „die Produktionskosten bei der Modulherstellung erhöhen und so die Rentabilität weiter senken“, sagte Chew. Denn auch die chinesischen Unternehmen wie Suntech oder Yingli leiden inzwischen unter dem weltweiten Preisverfall bei Solarmodulen.

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Silizium ist wesentlicher Bestandteil bei Solarmodulen. (depositphotos)