Chinas Ölkonzern Cnooc möchte bis 2015 seine Import-Kapazitäten für Flüssiggas (LNG) verdoppeln, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Bis zu 40 Millionen Tonnen will der Konzern künftig vom LNG-Weltmarkt abschöpfen. 

Der Staatskonzern plant, dafür vier Terminals auszubauen, über die laut Reuters im vergangenen Jahr annähernd elf Millionen Tonnen LNG ins Land gekommen sind. Die Kapazität der Anlagen liegt derzeit bei 18,7 Millionen Tonnen. 

China möchte in seinem Energiemix den Erdgasanteil von fünf auf acht Prozent bis 2015 erhöhen und so schädliche Abgase durch Kohle sowie die Abhängigkeit von Ölimporten verringern. Wie China mit neuen Pipeline-Projekten nach Zentralasien weitere Energiequellen zu erschließen versucht, steht in der kommenden Printausgabe von BIZZ energy today.  

Schiefergas wichtige Option

Langfristig plant Peking auch mit den reichhaltigen Schiefergasreserven – kommt derzeit aber wegen der Unerfahrenheit der beteiligten Unternehmen und den schwierigen geologischen Bedingungen derzeit nicht voran. 

Das benachbarte Indien hat indessen die ersten Schritte hin zu einer eigenen Schiefergasförderung eingeleitet. Wie Reuters berichtet, ebnete die Regierung nun den Weg für erste Probebohrungen durch indische Förderkonzerne. Laut US-Energiebehörde sitzt Indien auf 2,7 Billionen Kubikmeter förderbarem Schiefergas, Deutschland könnte damit 27 Jahre auskommen.

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Chinas Öl- und Gasimporte nehmen rapide zu. (depositphotos; zhang zhiwei)