Klimawandel
31.03.2014

CO2-Ausstoß kann Billionen kosten

Das Risiko von Bürgerkriegen, Hungersnöten und Überflutungen steigt laut aktuellem Klimabericht. Die Folgen des Klimawandels sind mittlerweile auf allen Kontinenten und in allen Meeren spürbar.

Der Weltklimarat (IPCC) sieht die Gefahren für die Menschheit durch den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid weiter dramatisch steigen. In ihrem fünften Klimabericht warnen Wissenschaftler und Regierungsvertreter vor erhöhtem Risiko von Bürgerkriegen, Hungersnöten und Überflutungen. Entstehende Schäden könnten Kosten in Billionenhöhe verursachen. 

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Der vom Menschen verursachte Klimawandel betrifft den Wissenschaftlern zufolge bereits sämtliche Kontinente und Meere. Die Wahrscheinlichkeit „schwerer, tiefgreifender und irreparabler Folgen“ steige. Schuld an diesen schwerwiegenden Auswirkungen sei der Ausstoß von Treibhausgasen sowie die daraus entstehende Erderwärmung, heißt es im zweiten Teil des aktuellen Klimaberichts des IPCC.

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Demnach gehen beinahe überall auf der Welt die Gletscher zurück, viele Tiere und Pflanzen haben ihren Lebensraum schon verlagert und die Vegetationsperioden vieler Pflanzen haben sich verändert. Die negativen Auswirkungen auf die Getreideernte überwiegen die positiven und das Armutsrisiko hat sich verschärft, so der Bericht. Insbesondere arme Bevölkerungen in südlichen Ländern werden unter dem Klimawandel leiden.

Möglichkeiten und Wege, die Erderwärmung zu bremsen, sollen am 13. April in Berlin im dritten und letzten Teil des Berichts vorgestellt werden. 

Daniel Zugehör
Keywords:
Weltklimarat | Klimabericht | Klimawandel | CO2-Emissionen | Treibhausgasemission | UN
Ressorts:
Governance

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