Solarmarkt
29.04.2014

Großbritannien wird zur Solarmacht in Europa

depositphotos.com

Auf der britischen Insel wird der Zubau an Solaranlagen 2014 laut neuer Studie an die Marke von 2,9 Gigawatt reichen – mehr als in Deutschland erwartet wird. Die Solarunternehmen wollen sich mit neuen Kraftwerken die auslaufende Förderung sichern.

Großbritannien könnte noch dieses Jahr der größte Solarmarkt in Europa werden. Das zeigt eine aktuelle Studie des Analysehauses NPD Solarbuzz zum Zubau großer Solaranlagen in den europäischen Mitgliedsländern. In Großbritannien würden demnach 2014 vor allem bodenmontierte Projekte mit mindestens 10 Megawatt Leistung zugebaut.

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Über 120 Solarprojekte sind laut der Studie auf der britischen Insel bereits genehmigt, viele davon werden in den kommenden zwölf Monaten fertiggestellt. Dazu kommen 300 Projekte, die eine Baugenehmigung breits beantragt haben oder diesen Antrag vorbereiten.

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Solarbuzz-Vizepräsident Finlay Colville rechnet laut PV-Magazin in Großbritannien mit einem Zubau von 2,875 Gigawatt im Jahr 2014. In Deutschland seien im gleichen Zeitraum dagegen nur 2,6 Gigawatt zu erwarten. Die Gründe für den Boom liegen für Colville darin, dass 2017 die Erneuerbaren-Förderung ausläuft oder nach den Wahlen im Mai 2015 reformiert werden könnte. Großbritannien will bis 2020 eine installierte Solar-Kapazität von insgesamt 20 Gigawatt erreichen. 

Daniel Zugehör
Keywords:
Solarbuzz | NPD Solarbuzz | Solarmarkt | Photovoltaik | Solarenergie | erneuerbare Energien | installierte Leistung | PV-Magazine
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

Kommentare

Wie soll das in einem Land mit mehr Regen als Sonne funktionieren? Das kann nur mehr Geld kosten als Energie dabei heraus kommt.

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