Offshore-Förderung
07.08.2012

Mega-Gasprojekt in der Nordsee

Ein internationales Joint Venture unterzeichnete den Entwicklungsplan für die Erschließung des Cygnus Gasfelds in der Nordsee. Das Projekt sorgt für neue Jobs und mehr Energiesicherheit, frohlockt der britische Energieminister Edward Davey.

Das britische Cygnus Gasfeld in der südlichen Nordsee wird in einem Joint Venture internationaler Energiekonzerne erschlossen. Das erklärte die britische Regierung laut Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag. Beteiligt an dem 1,8-Milliarden-Euro-Projekt sind das französische Energieunternehmen GDF Suez (38,75 Prozent), die britische Centrica (48,75 Prozent) und die deutsche Bayerngas (12,5 Prozent). Diese hatten bereits am Tag vor der Verkündung durch die britische Regierung den entsprechenden Entwicklungsplan unterzeichnet.

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„Die Nordsee bleibt eine wichtige Quelle für die nationale Energiesicherheit“, sagte Edward Davey, britischer Minister für Energie und Klimawandel. Die Genehmigung für das Cygnus Feld sei eine hervorragende Neuigkeit. Insgesamt rund 4.000 Jobs würden durch das operativ von der GDF Suez geführte Projekt geschaffen.

Mit einem Gasvorkommen von rund 18 Milliarden Kubikmeter wird beim Cygnus Feld, das in flachen Gewässern der südlichen Nordsee liegt, gerechnet. Insgesamt decke das Feld rund fünf Prozent der britischen Gasproduktion.

Daniel Seeger
Keywords:
Erdgas | Rohstoffe | Energie | Offshore
Ressorts:
Markets

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