Photovoltaik
26.02.2014

Dänen steigen bei SMA ein

SMA

Der deutsche Wechselrichterhersteller SMA plant eine strategische Partnerschaft mit dem dänischen Danfoss-Konzern. Für 300 Millionen Euro möchte sich Danfoss am früheren Weltmarktführer beteiligen. An den Börsen erzielte das SMA-Papier nach Bekanntwerden ein Zwei-Jahres-Hoch.

Der Kasseler Wechselrichterhersteller SMA Solar Technology will mit dem dänischen Spezialisten für Wärme- und Kältetechnik Danfoss eine strategische Partnerschaft eingehen. Danfoss beteiligt sich mit 20 Prozent an SMA für über 300 Millionen Euro und will im Gegenzug sein komplettes Solar-Wechselrichtergeschäft an das Kasseler Unternehmen verkaufen. Durch Skaleneffekte und gemeinsame Entwicklungserfahrung wollen beide Unternehmen ihre Kosten senken.

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 „Auf den ersten Blick scheint sich dadurch für SMA ein Kostenvorteil auf der Beschaffungsseite zu ergeben“, sagte Equinet-Analyst Stefan Freudenreich gegenüber dem Handelsblatt. „Von seiner Marktstellung her ist Danfoss im Geschäft mit Wechselrichtern nicht so stark, von daher ist da für das Portfolio nicht so viel zu erwarten.“

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Danfoss will knapp sieben Millionen SMA-Aktien zum Kurs von 43,57 Euro übernehmen. Nach Abschluss des Geschäfts läge der frei handelbare Streubesitz der SMA-Aktien bei 25,05 Prozent, die SMA Gründer, ihre Stiftungen und Familien werden dann 54,95 Prozent halten. 

Nach der Bekanntgabe der strategischen Partnerschaft stiegen die Aktien des Kasseler Unternehmens auf das Zwei-Jahres-Hoch von zwischenzeitlich 45,86 Euro.

 
Daniel Seeger
Keywords:
SMA | Danfoss | Equinet | Photovoltaik | Wechselrichter
Ressorts:
Finance | Markets

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