Ein neuer Investitionspakt mit Peking soll die Handelsbarrieren zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken verkleinern und einen stärkeren Kapitalfluss ermöglichen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Ein entsprechendes Mandat für Verhandlungen mit China möchte der EU-Handelskommissar Karel De Gucht womöglich noch in diesem Jahr bei den 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union einholen. Laut OECD hat China unter den 20 größten Wirtschaftsnationen die strengsten Auflagen für ausländische Investoren.

„Ein EU-China Investment-Abkommen ist ein Signal dafür, dass wir uns für den Aufbau einer starken Partnerschaft einsetzen“, betont De Gucht. Vor einem solchen Pakt müssten allerdings die derzeitigen Differenzen zwischen Peking und Brüssel über Strazölle für chinesische Solarunternehmen ausgeräumt werden. Spätestens am 5. Juni möchte die Europäische Union ihre endgültige Entscheidung über Anti-Dumping-Zölle auf chinesische Solarprodukte bekannt geben.

Brüssel wirft Peking vor, die heimische Solarindustrie mit günstigen Krediten zu subventionieren und so internationale Konkurrenten in den Ruin treiben. Peking sieht in den Strafzöllen eine ernsthafte Gefahr für die derzeitigen Handelsbeziehungen, schreibt Reuters. Die Regierung erwägt demnach eigene Importzölle, zum Beispiel für europäisches Silizium.

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