Energie
04.11.2013

Debatte um Berliner Volksentscheid

Nach dem knappen Scheitern der Volksbefragung zur Energieversorgung drängen die Initiatoren weiterhin auf die Gründung eines landeseigenen Stadtwerkes. Der Berliner Senat will einen eigenen Weg gehen.

Am Sonntag hatten knapp 24 Prozent der Absimmungsberechtigten für die Gründung eines Stadtwerkes gestimmt. Damit der Volksentscheid eine bindend wirkt, hätten 25 Prozent zustimmen müssen. Die Initiatoren wollten die Gründung eines auf ökologische und soziale Aspekte ausgerichteten Stadtwerkes erzwingen. Zu den Plänen gehörte auch der Rückkauf des Stromnetzes vom Energieversorger Vattenfall.

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Wir werden nicht von der Bildfläche verschwinden, sagte Stefan Taschner, Sprecher der Initiave dem Inforadio vom RBB. Trotz der verfehlten Zustimmung sei der Volksentscheid ein Auftrag an den Senat. Dieser müsse sich weiterhin um den Rückkauf der Stromnetze bemühen.

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Die Berliner SPD kündigte an, sie wolle sich um eine bessere finanzielle Ausstattung des vom Senat geplanten Stadtwerkes bemühen.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
Energie | Berlin | Rekommunalisierung | Volksentscheid
Ressorts:
Markets

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