Elektromobilität
11.07.2016

Deutsche E-Autos machen bei der Kaufprämie das Rennen

Foto: Werner Hillebrand-Hansen
Ein Renault Zoe wird geladen.

Die Kaufprämie für Elektroautos ist verhalten gestartet. Gut im Rennen liegt ausgerechnet der hochpreisige deutsche Hersteller BMW, doch das beliebteste Modell kommt aus Frankreich.

In den ersten zehn Tagen der Kaufprämie für Elektroautos wurden 718 Anträge auf Förderung gestellt. Damit bleibt der Umweltbonus für Stromer weit hinter der Abwrackprämie aus dem Jahr 2009 zurück. Damals seien in den ersten Tagen 150.000 Anträge gestellt worden, teilte das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) am Montag mit.

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Seit dem 2. Juli können Autokäufer beim BAFA einen Antrag auf die Förderung von E-Mobilen stellen. Für reine Stromer zahlt die Bundesregierung 4.000 Euro, für Plug-In-Hybride gibt es 3.000 Euro vom Staat.

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Nimmt man beide Fahrzeugkategorien zusammen, war bisher der deutsche Hersteller BMW mit 225 Anträgen am beliebtesten, dicht gefolgt von Renault (195) und mit einigem Abstand Volkswagen (58). Die deutsche und die französische Autoindustrie sind also vorerst die größten Nutznießer der staatlichen Förderung.

Die beliebteste Modellreihe kommt allerdings aus Frankreich. Für den Renault Zoe gingen 184 Förderanträge ein. Mit 127 Anträgen ist das zweitbeliebteste Modell der i3 von BMW, mit weitem Abstand folgt auf dem dritten Platz der Kia Soul mit 32 Anträgen. Bei den Hybridfahrzeugen liegt der BMW 225xe vorne, den sich immerhin 80 Menschen gerne mithilfe der Prämie zulegen wollen. Der zweitbeliebteste Hybrid ist der Mitsubishi Outlander, der an einen Jeep erinnert.

Tim Lüdtke
Keywords:
Elektromobilität | E-Autos | Kaufprämie | BMW | Renault Zoe | Stromer | Plug-in-Hybride | Bafa
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