Der Bonner Modulhersteller Solarworld gab heute die Eröffnung eines Vertriebsbüros in Japans Hauptstadt Tokio bekannt. „Japan ist einer der weltweit größten Wachstumsmärkte für Solarenergie“, begründete Solarworld-Chef Frank Asbeck die Entscheidung. Im laufenden Jahr wurden bereits 1,3 Gigawatt an solarer Leistung installiert – das entspricht der Leistung eines großes Atomkraftwerks. Heute beginnt zudem die größte Photovoltaikmesse des Landes.

Auch der DWS-Fondsmanager Nektarios Kessidis betonte gegenüber BIZZ energy today die Bedeutung dieses Marktes: „Japan verfügt über attraktive Einspeisevergütungen für Solar- und Windenergie sowie über günstige klimatische Bedingungen.“ Das Land folge dem Beispiel Deutschlands, sagte Kessidis.  

Erst gestern hat der Tec-Dax-Konzern SMA verkündet, neue Vertriebs- und Servicegesellschaften in den Zukunftsmärkten Südafrika und Chile zu eröffnen. Der Marktführer für Wechselrichter konzentriere sich nach eigenen Aussagen zunächst auf Anlagen der Kraftwerksklasse, biete daneben aber auch Photovoltaik-Wechselrichter und Systemtechnik für kleinere Anlagen.

Künftig sollen mehr Module Richtung Japan gehen. (Solarworld AG)