Neue PV-Märkte
05.12.2012

Deutsche Solarfirmen streben ins Ausland

Solarworld AG
Künftig sollen mehr Module Richtung Japan gehen.

Die beiden Solarschwergewichte Solarworld und SMA eröffnen neue Büros im Ausland. Allen voran Japan gilt als kommender Zukunftsmarkt für Ökostrom.

Der Bonner Modulhersteller Solarworld gab heute die Eröffnung eines Vertriebsbüros in Japans Hauptstadt Tokio bekannt. „Japan ist einer der weltweit größten Wachstumsmärkte für Solarenergie“, begründete Solarworld-Chef Frank Asbeck die Entscheidung. Im laufenden Jahr wurden bereits 1,3 Gigawatt an solarer Leistung installiert – das entspricht der Leistung eines großes Atomkraftwerks. Heute beginnt zudem die größte Photovoltaikmesse des Landes.

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Auch der DWS-Fondsmanager Nektarios Kessidis betonte gegenüber BIZZ energy today die Bedeutung dieses Marktes: „Japan verfügt über attraktive Einspeisevergütungen für Solar- und Windenergie sowie über günstige klimatische Bedingungen.“ Das Land folge dem Beispiel Deutschlands, sagte Kessidis.  

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Erst gestern hat der Tec-Dax-Konzern SMA verkündet, neue Vertriebs- und Servicegesellschaften in den Zukunftsmärkten Südafrika und Chile zu eröffnen. Der Marktführer für Wechselrichter konzentriere sich nach eigenen Aussagen zunächst auf Anlagen der Kraftwerksklasse, biete daneben aber auch Photovoltaik-Wechselrichter und Systemtechnik für kleinere Anlagen.

Niels Hendrik Petersen
Keywords:
SMA | Solarworld | Japan | Einspeisevergütung
Ressorts:
Markets

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