Deutschland bleibt auch im zweiten Jahr der Energiewende Nettoexporteur von Strom. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, beliefen sich die Ausfuhren im Jahr 2012 auf 66,6 Terawattstunden, eingeführt wurden im selben Zeitraum 43,8 Terawattstunden. Unterm Strich blieb also ein Exportüberschuss von 22,8 Terawattstunden, das entspricht knapp vier Prozent des deutschen Stromverbrauchs.

Bemerkenswert ist, dass Deutschland trotz des Atomausstiegs im vergangenen Jahr mehr Strom exportierte als vor den Beschlüssen zur Energiewende. Der hiesige Energieverbrauch ist im vergangenen Jahr nach Angaben der AG Energiebilanzen dabei sogar leicht gestiegen.

Der Verkauf des Stroms ins Ausland brachte den Netzbetreibern unterm Strich ein Plus von 1,4 Milliarden Euro. Hauptabnehmer waren die Niederlande, Österreich und die Schweiz. Deutschland importierte dagegen den meisten Strom aus Frankreich.

 

Angst vor Erderwärmung
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