EEG-Rabatte
18.02.2014

Deutschland und EU nähern sich bei Industrierabatten an

EU-Kommissar Joaquin Almunia zeigte sich nach einem Gespräch mit Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zuversichtlich. Bestimmte Industriebranchen könnten weiterhin Vergünstigungen erhalten.

EU-Kommissar Joaquin Almunia traf am Montag (den 17. Februar) in Berlin auf Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), um über die umstrittenen Rabatte bei der Ökostrom-Umlage für energieintensive Unternehmen zu sprechen. Dabei haben sich Deutschland und die EU-Kommission nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters offenbar angenähert.

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Wir sind uns darüber einig, dass wir bei der Entwicklung erneuerbarer Energien in die Richtung von Auktionierungen, Versteigerungen gehen müssen, sagte Gabriel nach dem Gespräch mit Almunia. Der EU-Kommissar sprach in diesem Zusammenhang von einer schrittweisen Einführung eines Versteigerungsverfahrens bei der Förderung von Strom und Wind, heißt es weiter.

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Ausnahmen: Stahl, Aluminium und Zink

Der Streit zwischen EU-Kommission und Deutschland um die Rabatte solle bis zum 9. April beigelegt seien. Bestimmte Branchen könnten jedoch auch in Zukunft Vergünstigungen erhalten, etwa Stahl, Aluminium und Zink. Die werden mit Sicherheit auf der Liste stehen, sagte Almunia und ergänzt, dass wir am Ende eine gute Lösung finden werden“

Daniel Zugehör
Keywords:
EU-Kommission | Joaquín Almunia | Sigmar Gabriel | EEG-Ausnahmen | energieintensive Unternehmen
Ressorts:
Governance

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