BIZZ Exklusiv
18.03.2015

Die grüne Revolution geht weiter

foto: PR

Der niedrigere Ölpreis kann den Vormarsch der Erneuerbaren nicht aufhalten. Sinkende Kosten führen zu einem sich selbst verstärkenden Boom.

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Weltweit steigt die Unterstützung für Erneuerbare

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Obamas Engagement für die Erneuerbaren ist kein Einzelfall. Weltweit steigt die politische Unterstützung. China, die globale Nummer eins beim Ausbau der erneuerbaren Energien mit zuletzt 89 Milliarden Dollar jährlichem Marktvolumen, will den Ausbau noch beschleunigen. Laut Regierung soll sich die installierte Solarleistung bis 2017 auf 70 Gigawatt verdreifachen. Für den Windsektor sind die Pläne noch gewaltiger: 150 Gigawatt Kapazität sind eingeplant. Hinzu kommen elf Gigawatt Biomasse und der weitere Ausbau der Wasserkraft. Die Grünstrom-Offensive folgt einem großen Ziel: Ab dem Jahr 2030 sollen in China die Emissionen nicht nur im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung, sondern auch absolut sinken. 2014, so bestätigten kürzlich offizielle Statistiken, ging in China erstmals seit Jahrzehnten die Kohleverfeuerung zurück.

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Beim dritten großen Player der globalen Energiewende, der Europäischen Union, ist der Umbau zu einer grünen Volkswirtschaft in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten. Verfrühte, teils exzessive Subventionen in Ländern wie Italien, Deutschland und Spanien führten zu drastischen Kürzungsprogrammen. Doch die neue EU-Kommission hält an der Klimaschutz-Agenda fest. Die Ukraine-Krise hat gezeigt, dass mehr Selbstständigkeit in der Energieversorgung zusätzlich eine politische Rendite einfahren kann. Miguel Arias Cañete, der neue EU-Energiekommissar, kündigte Mitte Februar ein neues regulatorisches Energie-Paket an. Noch sind die Details unklar, aber die EU-Kommission will sicherstellen, dass das kürzlich gesetzte Ziel von 27 Prozent Grünstrom-Anteil bis 2030 auch tatsächlich erreicht wird.

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Keywords:
Erneuerbare | USA | Deutschland | Solaranlagen | Investments | Europäische Union | Indien | Japan | Schwellenländer | Energiewende
Ressorts:
Finance | Governance | Markets

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