Im dritten und letzten Teil seines Berichts mahnt der Weltklimarat (IPCC), dass bis 2050 der Anteil CO-armer Technologien zur Stromerzeugung um das Drei- bis Vierfache steigen müsse.

Bis dahin müssten außerdem 40 bis 70 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen werden – ab 2100 dürfe sogar gar kein CO₂ mehr in die Atmosphäre gelangen. Um dies zu erreichen, wären laut der Wissenschaftler nur durchschnittlich 0,06 Prozent des Wirtschaftswachstums nötig. 

Werden die nötigen Schritte nicht unternommen, könne der Klimawandel nicht mehr gestoppt werden. Die durchschnittliche Temperatur würde noch in diesem Jahrhundert weltweit um bis zu 4,8 Grad steigen.

In den vergangenen zehn Jahren sind die weltweiten CO-Emissionen laut IPCC so stark gestiegen wie noch nie – um 2,2 Prozent pro Jahr. Als Grund nennt der Bericht die zunehmende Weltbevölkerung und das Wirtschaftswachstum. Eine zentrale Forderung der Forscher: weniger fossile Brennstoffe, vor allem im Energiesektor.

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