Atomausstieg
05.11.2015

DIW-Studie: Kernkraftwerke sind zu teuer

foto: deposit

Sonnen- und Windstromanlagen können in Deutschland laut Studie bis 2050 abgeschaltete Meiler ersetzen.

 

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Ein CO2-armer Stromsektor ist ohne den Zubau und Weiterbetrieb von Atomkraftwerken möglich. Eine Studie des DIW Berlin rechnet vor: Bis 2050 können in Deutschland durch den Ausstieg aus der Kernkraft pro Jahr Kosten in Höhe von bis zu 35 Milliarden Euro gespart werden. Gestiegene Investitionskosten für neue Kraftwerke, zunehmende Betriebskosten und ungelöste Fragen des Rückbaus und der Endlagerung machten die Technologie wirtschaftlich unattraktiv, sagt DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert.

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Die Frage des Monats Oktober von BIZZ energy today lautete „Müssen die Atomrückstellungen in öffentliche Hand?" Kemferts Begründung lautete: Ein „öffentlich-rechtlicher Fonds mit Nachschusspflicht“ könne die Rückstellung der Versorger in Höhe von 38 Milliarden Euro sichern „und so die Gefahren der Kostenabwälzung für die Gesellschaft geringer werden“ lassen (hier lesen)
Auch geantwortet haben Professor Uwe Leprich, Leiter des Saarbrücker Instituts für Zukunftsenergiesysteme, Joachim Pfeiffer, Wirtschafts- und Energiepolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion,  Swantje Fiedler (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft), der stellvertretende Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Michael Fuchs, Greenpeace-Geschäftsführerin Brigitte Behrens und Wolfgang Irrek, Professor für Energiedienstleistungen an der Hochschule Ruhr West. Alle Antworten finden Sie hier. 

Jana Kugoth
Keywords:
Atomkraft | Endlager | Rückbau | Kosten | DIW Berlin | Claudia Kemfert | Deutschland
Ressorts:
Finance | Governance

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