Offshore-Windenergie
14.02.2013

Dong will Anteile an Mega-Offshorepark verkaufen

Der dänische Energieversorger will Anteile am Offshore-Windpark London Array an einen kanadischen Pensionsfonds verkaufen. Dieser soll über eine halbe Milliarde Euro in das Projekt investieren.

Der Windpark London Array vor der Südostküste Großbritanniens ist mit 630 Megawatt installierter Leistung das bislang größte Offshore-Projekt weltweit. Der Park soll ab 2016 Strom liefern. Die Investitionskosten liegen bei 2,3 Milliarden Euro. Neben Dong gehören Eon und Masdar aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu den Investoren.

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Der 185-Milliarden-Euro schwere kanadische Pensionsfonds „Caisse de dépôt et placement du Québec will Dong nun die Hälfte seiner Projektanteile für 580 Millionen Euro abkaufen, schreibt die „Financial Times“. In den letzten vier Jahren hat Dong bereits zwei Mal Anteile von Offshore-Projekten an Pensionsfonds verkauft: GGM aus den Niederlanden und PKA aus Dänemark.

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Wegen des allgemeinen Niedrigzinsniveaus sind institutionelle Investoren auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten. Für Staatsanleihen werden derzeit nicht einmal zwei Prozent Rendite gezahlt. Mit Infrastrukturprojekten wie Offshore-Windparks lassen sich Renditen von fünf bis acht Prozent erzielen, wie etwa Vincent Policard vom Investor KKR im Gespräch mit BIZZ energy today betont.

 

Karsten Wiedemann
Keywords:
KKR | Dong | London Array | Offshore Windenergie
Ressorts:
Finance

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