E-Autos verringern nur die Luftverschmutzung, wenn sie Strom aus Erneuerbaren tanken. Das ist das Ergebnis einer Studie von US-Wissenschaftlern der Universität Minnesota.

Die Forscher untersuchten die gesamte Wertschöpfungskette der Fahrzeuge, von der Produktion bis zum Tanken; Elektroautos verbrauchen demnach in ihrer Herstellung deutlich mehr Energie als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Das Ergebnis der Studie: E-Autos, die mit Mais-Ethanol oder Kohlestrom fahren, schneiden laut Studie am schlechtesten ab. Ihr Kohlendioxidausstoß pro Meile (1,6 Kilometer) ist um 350 Prozent höher als der Schadstoffausstoß von Benzinern. Tanken E-Fahrzeuge regenerativen Strom, schneiden sie bei der Umweltbilanz deutlich besser ab jedoch als die konventionellen Fahrzeuge.

Autopapst Ferdinand Dudenhöffer schreibt in seiner Kolumne für BIZZ energy today, wie Elektrofahrzeuge in Deutschland wirksamer gefördert werden können - mit nur einem Cent pro getanktem Liter Kraftstoff für konventionelle Fahrzeuge.

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