Studie
19.02.2015

E-Busse für Firmen noch zu teuer

Ob sich E-Fahrzeug-Flotten für Unternehmen wirtschaftlich lohnen, hängt von der Größe der Fahrzeuge ab. Für schwere Lastfahrzeuge und Busse ist der Elektroantrieb noch ein Verlustgeschäft.

Die hohen Preise für Batterien stünden der Wirtschaftlichkeit von Strom-Lastfahrzeugen und -Bussen noch entgegen, heißt es in der druckfrischen Studie vom Öko-Institut im Auftrag des Verbandes der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE).

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Trotzdem kann sich der Umstieg auf Stromer für Unternehmen lohnen; zumindest, wenn sie auf PKW und kleine Lastfahrzeuge setzen und damit viel und lange fahren.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich dennoch optimistisch: „Wir haben in Deutschland in den vergangenen Jahren eine solide Basis für eine gute Entwicklung der Elektromobilität geschaffen.“

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Vom ausgerufenen Ziel, bis 2020 rund eine Million E-Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen zu bringen, ist die Bundesregierung noch weit entfernt. 2014 waren von mehr als drei Millionen Neuzulassungen nur drei Prozent (8.522) reine Stromer. Die Nationale Plattform Elektromobilität warnt, ohne zusätzliche Förderung werde maximal die Hälfte der Zielgröße erreicht.

Als mögliche Fördermaßnahme werden steuerliche Vergünstigungen für Firmen beim Kauf von E-Autos diskutiert. So steht es im Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz.

Jana Kugoth
Keywords:
Elekromobilität | Bundeswirtschaftsminister | Gabriel | Zulassungszahlen | NAPE
Ressorts:
Governance | Markets

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