Smart City
02.02.2018

E-world in Essen: Wenn die Mülltonne kommunizieren lernt

Foto: E-world energy & water GmbH
Misst per Sensor den Füllstand: Smarte Abfalltonne von Vodafone und Deutscher Bahn

Die „E-world water & energy“ in Essen dreht sich diesmal um den Milliarden-Markt Smart City. Die Veranstalter der Fachmesse erwarten neue Rekorde bei Ausstellern und Besuchern.

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Die Energiewende braucht Innovation, und die kommt besonders von Start-ups. Um ihnen eine eigene Plattform zu geben, hoben die E-World-Veranstalter 2017 das Forum „Innovation“ aus der Taufe. Jungunternehmen können sich dort präsentieren und Kontakte zu Investoren und Industrievertretern zu knüpfen. Das Forum wird 2018 um ein „Business-Speed-Dating“ erweitert – eine Gelegenheit, um Kooperationen anzubahnen.

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Und noch eine weitere Neuerung hat die E-world zu bieten:  Ein Forum namens „Finance & Trading“, das den Schwerpunkt auf den Energiehandel legt. „Wir besinnen uns mit dem Thema auf unsere Wurzeln“, sagt die Geschäftsführerin. Schließlich hatte der Vorläufer der E-world, die Düsseldorfer Messe E-Trade, den Energiehandel als Schwerpunkt. „Das Thema wird momentan durch die Blockchain-Technologie und die anstehende Reform des CO2-Handels sehr spannend“, sagt Hamm.

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Start mit dem „Führungstreffen Energie“

Eigentlich beginnt die E-World auch dieses Mal wieder einen Tag vor dem offiziellen Messestart: Am Montag treffen sich prominente Vertreter aus Politik und Industrie zum „Führungstreffen Energie“. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, und Innogy-Vorstand Hans Büntig werden unter anderem eine Bilanz zur deutschen Energiewende ziehen. Um das digitale Energiesystem geht es dann beim 22. Fachkongress Zukunftsenergien, den die Energie-Agentur NRW parallel zum Messeauftakt veranstaltet. Hierfür haben sich Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Energieagentur NRW, sowie NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart angesagt. 

Für die Organisation der Konferenzen haben die Messe-Veranstalter übrigens die Universität Duisburg-Essen, den Bundesverband der Energiemarktdienstleister und den Deutschen Städte- und Gemeindebund an Bord geholt. Wie Blockchain und Bitcoin Energiedienstleistungen in der Wohnungswirtschaft und Industrie intelligenter machen, beleuchtet eine weitere Konferenz – unter anderem mit Peter Neuhaus, Abteilungsleiter Vertrieb bei Rheinenergie.

Quartierskonzepte als neues Geschäftsfeld

Quartierskonzepte können für Stadtwerke ein neues Geschäftsfeld sein. Diesem Thema widmet sich eine Veranstaltung, die Lösungen zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden aus verschiedenen Blickwinkeln unter die Lupe nimmt. E-world-Geschäftsführerin Hamm hebt auch die Internationale Gaskonferenz hervor, die sich mit den Perspektiven von Gas als Brennstoff und Marktentwicklungen beschäftigt. Mit von der Partie sind Vertreter von Statoil, der Green Gas Initiative, Volkswagen, Wien Energie und dem Energy Research Institute of the Russian Academy of Sciences.

Zusätzlich erwarten die Teilnehmer verschiedene Workshops. Dabei können sie sich zum Beispiel rund um Prognosen, Regelleistungsmärkte, CO2- Bepreisung und den europäischen Gasmarkt austauschen. Fazit: Auch die Vernetzung der Teilnehmer dürfte auf der E-World mindestens so gut funktionieren wie in der Smart City.

Die E-world energy & water läuft von Dienstag, 6. Februar, bis Donnerstag, 8. Februar 2018, Veranstaltungsort ist die Messe Essen. Weitere Informationen: www.e-world-essen.com

Dieser Text stammt aus der aktuellen Ausgabe des bizz energy Print-Magazins. Es ist im gut sortierten Zeitschriftenhandel, bei unserem Abonnentenservice (E-Mail an bizz-energy@pressup.de) oder als E-Paper im iKiosk erhältlich.

Jutta Maier
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Keywords:
Energiewende | e-World | Smart City | Vernetzung
Ressorts:
Technology | Markets

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