Im europäischen Energie-Börsenhandel bietet die European Commodity Clearing (ECC)  Dienste für Abrechnungsverkehr („Clearing“) und Abwicklung an. Dabei nimmt die ECC nun auch Osteuropa ins Blickfeld.

Die tschechische Raiffeisenbank a.s. hat von der ECC in Leipzig eine General-Clearing-Lizenz erworben. Damit kann sie ab sofort Dienstleistungen auf Energiemärkten anbieten, auf denen die EEC aktiv ist  dazu zählen die Energiebörsen CEGH Gas Exchange in Wien, der EEX in Leipzig oder die EPEX SPOT in Paris. 

Für Thomas Siegl, Chief Risk Officer der ECC, bietet die Raiffeisenbank a.s. in neuen Bereichen des europäischen Energiehandels große Möglichkeiten. Vor allem auf dem osteuropäischen Markt, insbesondere in der Tschechischen Republik, verfüge die Raiffeisenbank über große Fachkompetenz, sagt Siegl. „Dies fördert unsere Geschäfte in dieser Region, die wir kürzlich durch den Ausbau der Clearing-Dienstleistungen um die PXE gestärkt haben.“

Seit September bietet die ECC ihre Dienstleistungen auch der in Prag ansässigen Power Exchange Central Europe (PXE) an, die tschechischen, slowakischen und ungarischen Strom-Futures handelt. Mit einem Gesamtkapital von fast 200 Milliarden Tschechische Kronen (7,8 Milliarden Euro) ist die Raiffeisenbank die fünfgrößte Bank auf dem tschechischen Markt.

 

(EEX)