Energiepolitik
12.04.2013

Eine Milliarde für Indien

depositphotos
Wegen seiner großen wirt­schaft­lichen und politischen Bedeutung nimmt Indien eine Schlüssel­position bei der Lösung globaler Fragen wie Armuts­be­kämp­fung und Klima­schutz in Südasien ein.

Der Megastaat hat einen immensen Energiebedarf. Nun will Deutschland dem aufstrebenden Schwellenland mit einer Milliarde Euro beim Ausbau erneuerbarer Energien unter die Arme greifen.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) will seine Kooperation mit Indien bei den erneuerbaren Energien weiter ausbauen. Zu diesem Zweck stellt die deutsche Regierung dem indischen Ministerium für neue und erneuerbare Energien bis zu einer Milliarde Euro in Aussicht. Das Geld soll zwischen 2014 und 2020 für Beratungsleistungen und Kredite verwendet werden. Im Mittelpunkt soll der Netzausbau stehen. Das indische Stromnetz gilt als marode, immer wieder kommt es zu größeren Blackouts.

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„Klimapolitisch ist dieser Ausbau ohne Alternative. Der Netzausbau und die intelligente Netzeinspeisung erneuerbarer Energien stellen unsere indischen Partner vor enorme Herausforderungen“, sagt Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ. 

Indien hat mit einer Bevölkerung von 1,2 Milliarden Menschen einen enormen Energiebedarf. Dabei haben gerade einmal 60 Prozent der Inder einen Zugang zum Stromnetz. Mit der deutsch-indischen Vereinbarung soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie bei der Förderung erneuerbarer Energien vorangetrieben werden.

TG
Keywords:
Indien | erneuerbare Energien | BMZ
Ressorts:
Finance | Markets

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